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Liebe Patientin, lieber Patient,
Mit dem Erbium-YAG-Laser können ästhetisch störende Neubildungen der Haut behandelt werden. Der Laser stellt eine alternative
Behandlungsmöglichkeit zu anderen Verfahren wie Ausschneiden, Auskratzen, Vereisen oder Veröden mit Strom dar. Das Narbenrisiko
ist geringer, der Therapieerfolg oft besser. Der Eingriff ist im allgemeinen wenig schmerzhaft, so daß in der Regel als Betäubung
eine Betäubungscreme ausreicht. Knallende Geräusche während der gesamten Behandlung sind normale Lasergeräusche.
Vor der Lasertherapie muss die Diagnose immer zweifelsfrei feststehen, manchmal ist deshalb vorher die Entnahme einer kleinen
Hautprobe notwendig. Bei manchen ausgedehnten Hautveränderungen ist eine Laser-Probebehandlung eines kleinen Hautareals zu Beginn
sinnvoll, um das zu erwartende kosmetische Resultat zu beurteilen. Die Behandlung kann dann 6-10 Wochen später in weiteren
Sitzungen fortgeführt werden.
Sie sollten intensive Sonnenbestrahlung, Solarium und Selbstbräuner 6 Wochen vor der Behandlung vermeiden und unmittelbar vor
dem Eingriff keine Kosmetika oder Make-up auftragen.
Bitte teilen Sie uns vor der Behandlung mit, ob Sie zu Herpes- oder bakteriellen Infektionen neigen. Ebenso ist es erforderlich,
dass sie uns vor der Behandlung informieren, ob Sie lichtempfindlich sind, oder zu verstärkter Pigmentierung und überschießender
Narbenbildung neigen.
Nach dem Eingriff kann es mehr oder weniger zu Blutung, Nässen, Schwellung und Krustenbildung kommen. Die Krusten dürfen nicht
abgekratzt werden.
Nach der Laserbehandlung wird von uns die entstandene Wunde mit einem Spezial-Feuchtverband gedeckt. In der Regel wird dieser
Verband nach 3 Tagen von uns gewechselt. Es sollte kein Wasser an diesen Verband kommen. Sollte der Verband sich trotzdem lösen
(Blutung, Nässen, Schwellung und Krustenbildungen sind möglich), dann melden Sie sich bei uns ohne Termin.
Gelegentlich ist eine Nachbehandlung erforderlich, da nachwachsende oder über das Hautniveau ragende Hautanteile erst nach 4-6
Wochen erkannt werden können.
Nach der Behandlung ist die Haut bis zu 6 Monaten empfindlich und kann gerötet sein. Das endgültige kosmetische Ergebnis kann
frühestens nach 6 Monaten beurteilt werden.
Auch eine laserchirurgische Behandlung kann Nebenwirkungen verursachen, die Ihnen vorher bekannt sein müssen und die sich zum
großen Teil wieder zurückbilden, z.B. vorübergehende Rötung und Wundsein der Haut, Schwellung, Blutung, Krustenbildung, verstürkte
Pigmentierung, verminderte Pigmentierung, Provokation einer Herpes- oder bakteriellen Infektion, erhöhte Lichtempfindlichkeit,
Narbenbildung. Bei bekannter Herpesinfektion sollte schon vor dem Eingriff mit einer Tablettenbehandlung begonnen werden.
Diese Laserbehandlung ist nicht Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung. Daher werden wir diese Behandlung privat nach der
Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) liquidieren. Der Betrag ist unmittelbar nach der Behandlung zu begleichen. Wenn Sie einen
Lasertermin nicht einhalten können, sagen Sie bitte mindestens 48 Std. vorher ab. Wir müssten Ihnen ansonsten eine
Aufwandentschädigung berechnen.
Folgende Hautveränderungen können mit dem Laser (ErYAG) behandelt werden:
- Knotenförmige Neubildungen (Muttermale, Bindegewebsknoten (Fibrome), Talgdrüsenwucherungen, kleine Hautanhangstumoren)
- Altersflecken (Lentigo)
- Aknenarben
- Alterswarzen
- Sonnenschäden (aktinische Keratosen) in Vielzahl
- verdickte Narben
- Altersfalten
Wenn Sie an einer Laser-Behandlung interessiert sind, sprechen Sie uns an oder vereinbaren Sie einen Termin (Tel. 05231-33688).
Wir beraten Sie gerne.
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